Services 2016-12-21T14:20:01+00:00

CM – Messung: Ungeduld kann teuer werden

(Nass-)Estriche müssen richtig gut trocknen, bevor man Parkett, Fliesen oder andere Bodenbelägen verlegen kann. Ansonsten sind teure Folgeschäden vorprogrammiert; bei Holz etwa Quellungen, Fugenbildungen oder sogar Kohäsionsbrüche .

Elastische Beläge wiederum neigen bei zu feuchten Untergrund zu Blasenbildungen. Diese unschönen Mängel zu beheben ist kostspielig. Deswegen ist die gründliche Prüfung der Restfeuchte im Boden unerlässlich. Deswegen bieten wir von Parkett21 eine kostenlose Feuchtigkeits-Messung an, um Ihnen böse Überraschungen zu ersparen.

Nicht nur Wein, auch der Estrich muss reifen

Einen Estrich kann man erst belegen, wenn er richtig getrocknet ist – erst dann ist er „reif“. Als Beurteilungsmaßstab für diese sogenannte Belegereife gilt der Gehalt der Restfeuchte im Estrich.

Bei der CM-Messung, die normativ vorgeschrieben ist, wird eine bestimmte Menge Estrich entnommen, zerkleinert und unter Zugabe von Calciumcarbid in einem Gefäß aufgeschüttelt. Im Anschluss misst man den dadurch entstandenen Manometerdruck und rechnet ihn in CM-% (Einheit für die Restfeuchte) um.

Die Werte für die zulässige Restfeuchte betragen dabei beispielsweise bei Zementestrichen < 2 CM-% und bei Calciumsulfatestrichen < 0,5 CM-% – für unbeheizte Bodenkonstruktionen. Für beheizte bei Zementestrichen < 1,8 CM-% und bei Calciumsulfatestrichen < 0,3 CM-%.

Unser Service für Sie: Hausbesuch!

Zwischen Theorie und Praxis ist immer noch ein haushoher Unterschied. Um auf Nummer sicher zu gehen und als Unterstützung für Sie bieten wir Hausbesuche an. Genau wie ein Arzt schaut sich der „Parkettdoktor“ den Patienten erst einmal an, bevor zur Tat geschritten wird. Das erspart Ihnen Unsicherheiten, Planungsfehler und somit Zeit und Geld!

Wichtige Tipps zum Thema Fußbodenheizung

Die Oberflächentemperatur des Fußbodens darf 27 °C nie übersteigen. Dies gilt auch für Bereiche in der Nähe von Heizkörpern und Heizelementen sowie unter Teppichen oder Möbeln. Bei einer geeigneten Einrichtung mit wenigen oder nicht zu dicken Teppichen ist eine Temperatur von 23 °C auf den freien Bodenflächen angemessen. Das ergibt eine Raumtemperatur von ca. 21 °C . Das setzt natürlich voraus, dass der Raum einen normalen Heizbedarf hat. Deshalb müssen Dichtungen, Isolierungen, Fenster usw. dem vorgeschriebenen Standard entsprechen. Es sollten besondere Vorkehrungen getroffen werden, damit die Temperatur niemals die Obergrenze überschreitet und die vom Anbieter der Heizanlage empfohlenen Installationsanweisungen befolgt werden.

Warnhinweise

Böden mit Fußbodenheizung reagieren empfindlicher auf Feuchtigkeit als andere Böden. Das hängt damit zusammen, dass der Unterschied im Feuchtigkeitsgehalt zwischen den trockensten und feuchtesten Teilen des Bodens mit der Zeit zunimmt. Fußbodenheizungen können die Austrocknung noch verstärken, sodass sich das Holz zusammenzieht und schrumpft. In einem trockenen, kalten Klima muss damit gerechnet werden, dass sich von Zeit zu Zeit Fugen bilden. Für Böden mit Fußbodenheizung empfehlen wir Kährs Original 15 mm Parkett oder Kährs Linnea 7 mm mit Woodloc®- oder Woodloc® 5S-Verriegelungen. Kährs Original und Kährs Linnea senken das Risiko der Fugenbildung.

Mehrschichtige Holzfußböden aus Buche oder kanadischem Ahorn schwinden im Winter mehr und dehnen sich im Sommer mehr aus als andere Holzarten.

Verlegung auf Fußbodenheizung

Ihr Holzboden muss dicht auf dem Unterboden aufliegen. Zwischen Unterboden und Holzboden darf kein Luftspalt entstehen, da dies zu einer raschen Austrocknung des Bodens führen kann.

Beim Verlegen Ihres Bodens auf Fußbodenheizschleifen sollte die Arbeitstemperatur mindestens 18 °C betragen. Das gilt für die Dielen, den Unterboden und die Raumtemperatur. Die relative Feuchte (rF) der Luft muss vor, während und nach dem Verlegen des Bodens zwischen 30 und 60 % liegen.

Als Dämmschicht sollte vorzugsweise Pappe zum Einsatz kommen, da PE-Schaumstoff und Korkplatten einen höheren Wärmewiderstand aufweisen.

Verlegung von Parkett auf Fußbodenheizungen

  • Der Boden muss mit einer wärmeführenden Schicht ausgestattet sein, die die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fußbodenfläche verteilt, damit nicht an einzelnen Punkten zu hohe Temperaturen auftreten.
  • Die Oberflächentemperatur muss sich mit hoher Genauigkeit regulieren und begrenzen lassen.
  • Die gesamte Bodenfläche muss erwärmt werden. Das gilt jedoch nicht für Komfortheizungen, die zur Ergänzung der normalen Heizung vorgesehen sind. Hier sollte die Temperatur an der Bodenoberfläche deutlich unter der zulässigen Höchsttemperatur von 27 °C liegen.
  • Der Bodenbelag einschließlich der Dämmschicht muss einen niedrigen Wärmewiderstand haben.
  • Die Fußbodenkonstruktion muss eine Dampfsperre enthalten, die möglichst nah am Holzfußboden liegt. Wenn die Unterkonstruktion dick oder schwer ist, ist es besonders wichtig, dass die Dampfsperre nah am Holzfußboden liegt.Die Dampfsperre darf unter keinen Umständen unter der Unterkonstruktion liegen.

Unser Service für Sie: Fachmännische Verlegung!

Es gibt Einiges zu beachten und viel, das man falsch machen kann. Deshalb arbeiten wir mit Profis zusammen, die auf Wunsch Ihren Parkettboden verlegen. Kontaktieren Sie uns oder kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne!

 

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